Telekom Drosselung – Bitte anschnallen


Die Telekom hat angekündigt ihre Flatrate-Angebote vom Markt zu nehmen und bietet stattdessen DSL-Tarife mit vorher festgelegtem Datenvolumen.

“Sie haben in diesem Nutzungszeitraum schon mehr als *** MB Daten übertragen. Bis zum nächsten Nutzungszeitraum stehen ihnen bis zu 64 kbit/s zur Verfügung.“

Als moderner Städtler mussten Sie diese Nachricht wahrscheinlich schon öfter lesen. Es bedeutet dass Sie mit ihrem Smartphone (z.B.: Apple iPhone 5, Samsung Galaxy S4) mehr mobile Daten genutzt haben als Ihnen zur Verfügung standen. Bekannt ist auch dass Sie ab jetzt endlos lange brauchen werden um eine Webseite auf ihrem Smartphone zu laden.

Natürlicherweise wechselt der moderne Mensch nun einfach zum PC. Hier können Sie dank Internet-Flatrate bequem soviele Daten übertragen wie Sie wollen.

Falls Sie Telekom Kunde sind werden Ihne solche oder ähnliche Nachrichten spätestens ab 2016 auch auf dem PC begegnen. Der pinke Riese plant nämlich ab 2016 das vom Smartphone bekannte Abzock Konzept nun auf die heimischen Festnetz Verträge zu übertragen.

Das bedeutet, dass Sie nur noch mit ca. 2 Mbps weitersurfen können. Das neueste Windows Update, der neue DLC ihres Lieblingslingsspiels, Youtube Videos oder das neue Album in iTunes werden dann zur Qual.

Damit hat die Telekom jetzt nicht nur unzufriedene und empörte Kunden bzw. einen schlechten Ruf ergattert, sondern sogar das Bundeskartellamt beobachtet den Provider aufgrund ihrer Planung über die Freikaufung von der Datendrosselung.

Zudem gilt die Telekom als Marktmächtig da sie bereits 45% der Internutzer bedient.

Falls Sie die Drosselung vermeiden möchten bittet die Telekom um „Trinkgeld“ in Höhe von 20€ oder sie kaufen Datenpakete hinzu.  Bei 16 Mbit/s  können sie bis zu 75 GB zusätzlich verbrauchen und bei 200 Mbit/s bis zu 400 GB. Die Preise hierfür werden jedoch erst 2016 veröffentlicht.

Was bedeutet das für Sie als Telekom Kunden?

Neue Telekom Kunden stimmen bei Vertragsunterzeichnung den neuen Regeln der Telekom zu, die Internetbremse jedoch bemerken Sie nicht sofort. Der Telekom-Marketing-Chef Michael Hagspihl sagte dem Magazin Focus, dass die meisten Kunden nichts von der Volumenbegrenzung merken würden. Nach Angaben des Providers solle die Drosselung zwar bereits fest beschlossen sein , aber erst ab 2016 umgesetzt werden. Vorher sei dies technisch nicht möglich.

Einen interessanten Eindruck der Empörung der Telekom Kunden finden Sie auf folgenden Bildern.

 

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