LG G Flex


Letzte Woche kam das, was wir alle erwartet haben, LG hat nach dem Samsungs Galaxy Round das G Flex vorgestellt, ein Smartphone mit gewölbten Display. Abgesehen von der Technik unterscheidet die beiden Handys auch ein optisches Merkmal, nämlich die Wölbung.

Zuerst aber einmal zu den technischen Spezifikationen. Der gebogene Bildschirm hat eine Diagonale von 6 Zoll und dabei eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, daraus resultiert eine Pixeldichte von 244,77 ppi. Das Gerät der Konkurrenz bietet 386,47 ppi bei 5,7 Zoll. Das LG G Flex ist das derzeit größte gewölbte Smartphone.

Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 800 Quad-Core Prozessor, der über eine Taktrate von 2,26 Gigahertz verfügt und von 2 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt 32 Gigabyte, seitens LG wird kein Speicherkartensteckplatz genannt.

Die Kamera knipst in 13 Megapixel, die Frontkamera in 2,1 MP.

Nun zum Optischen. Das G Flex ist nicht wie das Galaxy Round von links nach rechts, sondern von oben nach unten gebogen. Dafür besteht die Rückseite aus sich selbst heilendem Material, das vor allem kleine Kratzer aus dem Alltag verschwinden lassen soll und somit das Handy neuwertiger aussehen lassen. Wie beim LG G2 befinden sich auf den Seiten keine Knöpfe mehr, unten der Micro-USB-Anschluss, das Mikrofon und die Audiobuchse. Auf der Rückseite sind dann alle wichtigen Knöpfe zu finden und mit dem Zeigefinger zu erreichen.

Das Gerät misst 160,5 x 81,6 x 7,9 – 8,6 Millimeter. Die unterschiedliche Dicke entsteht durch die Wölbung. Bei der Größe wiegt es 177 Gramm. Der Akku verfügt über 3.500 mAh und hält laut LG bei durchschnittlicher Nutzung etwas mehr als einen Tag. Das Smartphone beherrscht Dual-WLAN nach 802.11a/b/g/n sowie ac, UMTS, GSM, LTE und NFC. Bluetooth läuft in der Version 4.0.

Als Betriebssystem kommt Android 4.2.2 zum Einsatz, zusätzlich sind viele Elemente vom G2 wiederzufinden. Ob es ein Update auf Android 4.3 geben wird, ist nicht bekannt. Mit Qtheater sind Fotos und (Youtube-)Videos direkt vom Sperrbildschirm aufrufbar, indem zwei Finger nach außen gezogen werden, woraufhin sich auf dem Bildschirm ein virtueller Vorhang öffnet. Auch das Entsperren wird einfacher, denn wie beim G2 muss zweimal auf den Bildschirm geklopft werden, sodass dieser aufleuchtet.

Das G Flex wird vorerst in Korea erscheinen, und zwar im November 2013. Ein Preis wird nicht genannt, ob und wann das Handy nach Deutschland kommt, ist auch nicht bekannt.

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